The Saver of LifeIn dieser Bildergeschichte geht es um eine Maus namens Limny, der von Geburt an eine Begabung hat und diese später auf andere Dinge anwenden kann. Zuerst hält er es für schwachsinnig, doch mit der Zeit merkt er, wie sinnvoll seine Fähigkeit sein kann. Jedoch ist er damit nicht allein, denn seine Konkurrenz legt ihm immer wieder Steine in den Weg. Besonders schwerig wird es, als er vor einem Rätsel steht und somit auch seinen Ruf vor dem Abgrund steht...

Spät in der Nacht rannten die Mäuse aufgeregt durch den Kanal. Es war die größte Mäusebande der Welt, sie bestand aus etwa 500 Mäusen. Der Anführer war eine rote Maus namens Aarton, der seine Bande durch den Kanal hinausführte. Sogar die Mutter wollte ihr Baby nicht alleine lassen, sie trug es durch den Kanal. Nicht alle Mäuse passten auf dem Weg, weshalb einige schwammen - darunter auch der Vater. Es war zwar sehr dunkel, doch das störte den Mäusen ganz und gar nicht.

Plötzlich stolperte die Mutter und verlor Limny in der Menge. Sie rannte zurück und suchte ihn. Gleichzeitig rief sie nach ihm, aber das Einzige, was sie zu hören bekam, waren nur die Schreie der Mäuse. Als sie ihn schließlich fand, hielt Aarton sie zurück und brüllte: "Lass ihn! Wir haben keine Zeit mehr!" Doch die Mutter ignorierte ihn nur und wollte sich ihr Baby holen. Da wurde der Anführer ziemlich wütend und zog sie weg. "Er soll nicht überleben! Er ist sowieso keine Maus!" Schließlich gab die Mutter nach und warf noch einen kurzen, enttäuschten Blick nach ihrem Baby, bevor sie mit Aarton und den anderen Mäusen weglief.

Schon seit einigen Stunden lag Limny völlig verlassen im Kanal, als zufälligerweise eine weiße Maus vorbeilief. Sie bekam beinahe einen Schock und erkundigte sich vorsichtig nach ihm: "Hallo? Bist du in Ordnung?" Langsam lief sie weiter auf ihn zu und bemerkte, dass es noch sehr jung ist und wohl deshalb nicht antworten konnte.

Vorsichtig setzte die weiße Maus sich hin und sprach weiter: "Oh nein, du bist ja in so einem erbärmlichen Zustand. Was ist nur geschehen?" Sie beäugelte das Baby weiter und stellte dabei fest: "Hmm, augenscheinlich bist du keine richtige Maus.. dafür bist du eigentlich zu groß, zumindest für ein Baby." Nach einiger Zeit beschloss sie sich, ihn mitzunehmen. "Ist schon gut, ich tue dir nichts."

Nachdem die weiße Maus das Baby ins Mäulchen genommen hat, lief sie mit ihm zurück nach draußen. "Ach, und ich bin übrigens Amica. Ich werde mich gut um dich kümmern und nebenbei deine Eltern suchen. Bis dahin werde ich dich Limny nennen."